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Regenwald-Feeling in der Masoala-Halle

 

Kleindöttingen (sk): Der Verein Kinderhilfe AEJT-Madagaskar hat mit einigen ihrer Vereinsmitglieder und Spender einen Ausflug zum Zoo Zürich unternommen mit dem Hauptziel «Madagaskar».

 

Gegen Mittag begrüssten sich 16 Leute zwischen 5 und 86 Jahren vor dem Haupteingang des Zoos. Zooangestellte Barbara Alther führte die Gruppe durch den Nachteingang in die Halle und erklärte ihnen zuerst einmal, wo die Insel Madagaskar und die Halbinsel Masoala im Speziellen auf der Weltkarte zu finden ist. Ein grosser Teil der Masoala-Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. Das grösste Naturschutz-Engagement leistet der Zoo Zürich in dieser Region. Das Geld fliesst in die Betriebskosten und den Nachhaltigkeitsfonds des Nationalparks und in Projekte zur Regenwalderhaltung, Aufforstung und für nachhaltige Landwirtschaft, die wirtschaftliche Alternativen zur Brandrodung des Regenwaldes bieten.

Tropische Wärme und Feuchtigkeit

Beim Betreten der Halle war das Klima abrupt anders und Jacken und Pullis mussten vom Leib. Schrille Rufe von Roten Varis waren zu vernehmen, die Tiere blieben aber vorerst unentdeckt. Leuchtend rote Webervögel flatterten durch das grüne Dickicht. Die Zooführerin wies auf spezielle Pflanzen hin und hielt den Besucherinnen und Besuchern ein Döschen zum Schnuppern unter die Nasen. Es war schwierig, den Kakao zu riechen und spannend, dass diese Blüten und Früchte an den Stämmen und nicht an den Ästen wachsen. Vanille, Nelken, Avocado, Ananas und viele Bananen wachsen hier.

Faszinierender, sehr guter Rundumblick der Chamäleons

Der grüne Grosse Madagaskar-Taggecko uns auf einem grünen Blattstängel nicht einfach zu sehen. Total beeindruckt waren alle von den Chamäleons, ganz besonders von den farbenprächtigen Männchen, die ihre Farbe nicht zur Tarnung haben sondern um den Weibchen zu imponieren. Am Boden stolzieren Mähnenibisse an den Menschen vorbei und über ihren Köpfen kreisen Rodrigues-Flughunde ihre Bahnen. Die grössten Bewohner der Halle sind die Aldabra-Riesenschildkröten. Einen fantastischen Blick über die Baumwipfel hat man zuoberst auf dem Turm. Vorn dort entdeckten sie nun auch die Roten Varis, die es sich auf dem Gestänge der Hallendecke gemütlich gemacht hatten.

Mittagessen im Masoala-Restaurant

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Viele verpflegten sich im Masoala-Restaurant mit leckeren Madagaskar-Gerichten oder feinen Pommes für die Kinder. So konnte man beim Essen in die Masoala-Halle blicken und Bienenfresser, weisse Ibisse, Witwenpfeifgänse und mehr beobachten. Vor allem die Kinder genossen die Rückfahrt zum Haupteingang mit dem Masoala-Express und die kurzen Momente auf den Spielplätzen, bevor es von oben nass wurde. Gegen Abend kehrten die letzten begeistert, froh und müde nach Hause zurück.

Ausflug Masoala-Halle Zoo Zürich 25.5.2019